Die letzten Einsätze

26.02.2024  Brandeinsatz  in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau  Brand einer Gartenlaube
24.02.2024  Brandeinsatz  in Hörnitz Ernst Thälmannstraße  Brand eines PKW an
17.02.2024  Hilfeleistung  in Hutberg Großschönau  Gemeldete Hilfe Rufe aus

Aus unserer Galerie


Ein denkwürdiger Abschluss

Glücklicherweise blieben uns in diesem Sommer Waldbrände erspart. In unserer Gegend wie auch in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz haben dazu die gelegentlich aufgetretenen Niederschläge beigetragen. Aber die Aufarbeitung des Brandsommers 2022 fand, zumindest bei unseren Nachbarn, noch einen würdigen Nachtrag. Das Dorf Mezná stand am 26. Juli 2022 im Mittelpunkt des katastrophalen Brandes, dessen Bekämpfung auch zu einer Angelegenheit der Großschönauer Feuerwehr, ergänzt durch Einsatzkräfte aus Bertsdorf-Hörnitz und Niederoderwitz, wurde. Im NBL gab es dazu vor einem Jahr einen ausführlichen Bericht. Das war zugleich der erste große Einsatz im Rahmen des Löschhilfevertrages mit Varnsdorf. Nun wurden die beteiligten deutschen Kameraden von tschechischer Seite zu einem Treffen nach Mezná eingeladen. Anlass war die feierliche Weihe eines Bildstockes am Brennpunkt des Geschehens. Abgebildet ist der Heilige Florian als Schutzpatron der Feuerwehrleute bei der Bekämpfung eines Brandes.

Auf einer Kupfertafel am Sockel des Bildstockes sind alle Feuerwehren verewigt, die Mezná letztendlich gerettet, und in der Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes gegen die Brände gekämpft hatten. Es ist ein Moment nachdenklichen Stolzes auf die verbindende grenzüberschreitende Partnerschaft der Feuerwehren von Varnsdorf und Großschönau, gemeinsam vor der Gedenktafel zu stehen und sich an die lebensbedrohlichen Ereignisse zu erinnern. Steffen Neumann von der Sächsischen Zeitung berichtete neulich eindrucksvoll über die Gedenkveranstaltung. Anschließend lud der Bürgermeister als Teil des Dankes noch zu Gulasch und Bier ein. Es war ein guter Tag. Vor ein paar Tagen brannte es in Großschönau auf der Südstraße richtig. Ein Schuppen geriet in Vollbrand, offenbar nachdem der Eigentümer mit einem Gasbrenner hantiert hatte. Verletzt wurde zum Glück niemand, aber die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Insgesamt waren 23 Kameraden aus Großschönau, Waltersdorf und Hainewalde mit fünf Fahrzeugen im Einsatz, außerdem ein Fahrzeug aus Zittau mit einer Wärmebildkamera. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 15.000 Euro. (SZ)

Am Morgen des gleichen Tages hatte es aus der Mitte der Bevölkerung heraus wieder einmal die Meldung über einen Waldbrand beim Forsthaus gegeben. Die Feuerwehr rückte aus, aber es war, wie schon erwartet, der Ofen der Töpferei, die ihre Brennprozesse auch weiterhin mit klassischen Brennstoffen abwickelt.

Im Großschönauer Depot gab es inzwischen einen stillen Abschied. Das altgediente Kommandofahrzeug bekam einen neuen Besitzer und wurde abgeholt. Das neue KDOW sieht noch gar nicht nach Feuerwehr aus. Es wird aber in den kommenden Wochen aufgerüstet und in absehbarer Zeit in den Dienst gestellt.

Besonders schön ist die freudig erwartete Ankunft von Nélija, der kleinen Tochter von Kevin Lukesch und seiner Frau. Alle Kameraden und die Wehrleitung gratulieren herzlich! Abschließend sei noch mit einer gewissen Vorfreude auf das Herbstfest der FFW am 30. September verwiesen. Wie gewohnt wird es mit Blasmusik starten und als Rocktober enden. Für passendes Wetter muss eben gesorgt werden. Das hofft jedenfalls der Berichterstatter.

© Text CM, Bilder FFW

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