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Weltpremiere auf der Lausur

Wenn auch das Wetter im Juli, sozusagen siebenschläfergemäß, ständig zwischen hoch und tief wechselte, gab es bei den Ereignissen des Monats eigentlich nur Spitzenwerte. Nach einigen Vorbereitungen wurde am 16. Juli, im Rahmen des Grusschinner Schissn´s, das erste Weberschiffchenrennen der Feuerwehr auf der Lausur als Weltpremiere durchgeführt. Es ist wohl am besten, sich den Schiffstyp anhand der Fotos zu erschließen. Doping oder geheime Maßnahmen zur Verbesserung der Schiffgeschwindigkeit gab es nicht, dafür aber engagierte Vorarbeiten von Thomas und Katharina Schaaf und eine intensive Betreuung des Zieleinlaufes durch die Jugendfeuerwehr und rennerfahrene Kameraden. Nach dem Massenstart in der Nähe des Viadukts dauerte es nur einige Minuten, bis einige Meter oberhalb der Hirschgässel-Brücke so etwas wie ein Fischschwarm das ruhig fließende Wasser der Lausur bewegte.

Wenig später war das Rennen um die ersten Plätze bereits gelaufen. Für 100 Schiffchen wurde das Startgeld bezahlt, 98 kamen ins Ziel. Zwei werden wohl inzwischen irgendwie die Ostsee erreicht haben. Die ersten drei Plätze wurden von Cheyenne Hoffmeister aus Großschönau, Jonas Becker aus Großschönau und Familie Pockern aus Pforzheim errungen. Der jüngste Teilnehmer war 3 Wochen alt, der älteste, aus Bern in der Schweiz, war 75. Die drei Ersten konnten sich einen der Hauptgewinne aussuchen und erhielten zusätzlich Freifahrten auf dem Schiss´n. Das alles wurde durch die großzügige Unterstützung seitens der Schausteller ermöglicht. Die Feuerwehr bedankt sich ganz herzlich bei der „Raupenbahn“ Nachtigall, dem „Hüttengaudi“ Probst, bei „Spider“ Meyer, „Autoscooter“ Schmidt, „Langos“ Janonz, „Babyflug“ Tschou, „Avusbahn“ Pönitz und „Freefall“ Nachtigall. Ein besonderer Dank richtet sich an die Firma Kachna, welche die Sachpreise für die Hauptgewinne und die Trostpreise spendete und an den Anglerverein im Zusammenhang mit der Nutzung des Fangnetzes. So wurde das erste Weberschiffchenrennen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Feuerwerk am Sonntag wurde in bewährter Weise durch die Gemeindefeuerwehr abgesichert, es war, wie immer, der Höhepunkt des Festes.


Am Freitag, dem 26. Juli, traf sich die Ortswehr Großschönau zur Standortausbildung im Kleinen Bad. Der Kommandant berichtete über die neuesten Ereignisse und begrüßte als speziellen Gast Stefan Schumann, der selbstverständlich das Polohemd der Ortsfeuerwehr trug. Er informierte über einige spezielle Dinge im Zusammenhang mit der Arbeit der Integrierten Rettungsleitstelle in Hoyerswerda und stand für Fragen zur Verfügung. Anschließend wurde Kamerad Felix Krause in den aktiven Dienst aufgenommen. Er erhielt vom Kommandanten den Einsatzhelm als Symbol überreicht. Danach war sportliches Schwimmen angesagt. Der Ausklang des Abends fand bei Bratwurst und Bier statt. Die FFW dankt ganz herzlich der „Mannschaft“ (Frauen ausdrücklich eingeschlossen) des Kleinen Bades, für die freundliche Betreuung des Abends.

Abgesehen von diesen angenehmen Dingen war die Feuerwehr am 11. und am 28 Juli zu Hilfeleistungen im Einsatz. Es ging im ersten Fall um einen heruntergebrochenen, großen Ast auf der Zollstraße, und im zweiten um einen Verkehrsunfall auf der Spitzkunnersdorfer Straße. Ein PKW war gegen einen Baum gefahren.

Nun richtet sich der Blick bereits auf den „Webermarkt“ am zweiten Augustwochenende. Die Feuerwehr wird zwei Feuerschalen betreiben und absichern und steht mit ihrer Gulaschkanone an der bekannten Stelle.


© Text und Bilder CM