Die letzten Einsätze

26.02.2024  Brandeinsatz  in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau  Brand einer Gartenlaube
24.02.2024  Brandeinsatz  in Hörnitz Ernst Thälmannstraße  Brand eines PKW an
17.02.2024  Hilfeleistung  in Hutberg Großschönau  Gemeldete Hilfe Rufe aus

Aus unserer Galerie


Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Tage sind lang und die Baumblüte hat bereits ihren Höhepunkt überschritten. Am 1. Mai gab es einen besonderen Vollmond, den Blumen- oder auch Wonnemond. Auf Neudeutsch würden wir ihn vielleicht Flower Moon nennen. Der Frühling findet auch ohne uns Menschen statt, aber jeder erlebte Frühling ist für uns nicht nur das ersehnte Ende der dunklen und kalten Jahreszeit, sondern vor allem ein Versprechen auf Erneuerung und auf die Hoffnung, dass es weitergeht. In schwierigen Zeiten ist das von besonderer Bedeutung. Und wir erleben ohne Zweifel eine schwierige Zeit, in der manche von uns den Wunsch hegen, dass eine höhere Macht eingreifen möge, um die schlecht laufenden Dinge zu ordnen,

Es ist trotz allem so wichtig, die eigenen Traditionen, von denen es bei uns in der Gemeinde einige sehr gute gibt, zu leben. Also geht es bei der Feuerwehr immer um das Maibaumsetzen. Es ist die erste Freiluftveranstaltung des Jahres. Unsere Kameraden ließen sich auch nicht durch zwei Einsätze in der Nacht bzw. am Morgen des 30. April erschüttern, bei denen es um eine Türöffnung und einen schwelenden Container mit Laub und Schnittgut in Waltersdorf ging. Letzterer wurde gelöscht, die Tür geöffnet. Die Wohnung war leer, aber eine Weckeinrichtung hatte schon viele Stunden so laut gedudelt, dass Nachbarn um Hilfe riefen,

Am 20. März trafen sich die Kameraden der Gemeindefeuerwehr Im Saal des „Café Weinhaus“ zu ihrer bereits angekündigten HV. Gemeindewehrleiter Norman Postler eröffnete die Veranstaltung, begrüßte besonders Bürgermeister Frank Peuker, Ortsvorsteher Waltersdorf Frank Feurich und die zuständige Sachgebietsleiterin Caroline Lange. Anschließend bat er die Anwesenden um eine gedenkende Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Werner Opitz (73), Georg Hofmann (88), Christine Scholz (88) und Roland Bergmann (88), die alle über viele Jahre hinweg ihren Dienst in der Feuerwehr verrichteten. Maik Müller (Stv. Ortswehrleiter Großschönau) übernahm die Führung durch den Ablauf der Versammlung anhand der bekannt gegebenen, einvernehmlichen Tagesordnung.

Anders, als bei Berufsfeuerwehren, wird das Führungspersonal der Freiwilligen Feuerwehren in festgelegten zeitlichen Abständen durch Neuwahlen bestimmt. Das geschieht auf der Grundlage von Satzungen, für die es in Sachsen eine Mustervorlage gibt. In den Gemeinden wird dann nach einem Abstimmungsprozess zwischen Feuerwehr und Bürgermeister durch den Gemeinderat eine spezielle Satzung beschlossen, die auch immer wieder angepasst werden kann. In Großschönau geschah das zuletzt im Jahr 2012.

Demnach müssen Bewerber für die einzelnen Leitungspositionen ihre Kandidatur zwei Wochen vor der Wahl schriftlich beim Bürgermeister einreichen. In der Gemeindefeuerwehr Großschönau mit zwei unterschiedlich großen Ortswehren gibt es laut Satzung vier Führungspositionen: Ortswehrleiter (OWL) und Stellvertretender Ortswehrleiter (StvOWL) in den Ortsfeuerwehren Großschönau und Waltersdorf. Begrenztes Personal in den Feuerwehren erfordert auch Begrenzungen beim Führungspersonal für die Gemeindewehrleitung. Daher gilt laut Satzung, dass der Gemeindewehrleiter (GWL) und sein Stellvertreter (StvGWL) in einem Wahlgang aus den gewählten Ortswehrleitern ermittelt werden.

Siehe da, es gibt ihn noch, den guten alten Winter. Es ist mäßig kalt, und vermutlich könnte es ein wenig mehr Schnee geben, wenigstens ab Walterdorf Kretscham. Das ruhige, sonnenlose Wetter hier bei uns ließe sich gut mit dem neuzeitlichen Begriff „Dunkelflaute“ beschreiben, was den Jüngern einer CO2-freien Energieversorgung, die es nicht einmal in Deutschland gibt, weniger gut gefallen wird. Aber immerhin sind wir mit Ländern benachbart, die CO2-armen „Atomstrom“ liefern können, oder, wie Polen, in absehbarer Zeit dazu in der Lage sein werden.

An sich verlief der Start ins neue Jahr nach Plan, also wie immer. Die üblichen Rituale zu Silvester wurden zelebriert, und der reichliche Gebrauch von Böllern und Silvesterfeuerwerk hat auch dieses Mal bestimmt eventuelle böse Geister gleich für das ganze Jahr vertrieben. Sollte das bei uns trotzdem nicht ausgereicht haben, könnten wir auch noch auf unsere Nachbarn in Varnsdorf verweisen. Die dortige Feuerwerkswalze reichte für das gesamte Grenzgebiet aus. Man könnte meinen, man befinde sich an der Ostfront. Dabei liegt Varnsdorf aber westlich von uns. Und der nur gedanklich verwendbare Begriff „Ostfront“ verbietet sich angesichts der Lage in der überfallenen Ukraine ohnehin von selbst. Für unsere Feuerwehr verlief die Silvesternacht leider nicht störungsfrei. Gegen 02.00 Uhr war für die Kameraden der Spaß vorbei. Eine glimmende Feuerwerks- Batterie schien einer Anwohnerin gefährlich genug zu sein, um die Feuerwehr zu alarmieren. Da fragt man sich doch, ob nicht ein Eimer Wasser für alle die bessere Lösung gewesen wäre. Ansonsten wurde mit den Feuerwerkskörpern offenbar weitgehend verantwortungsbewusst umgegangen. Dafür sind die Feuerwehrleute immer sehr dankbar. Und die Denksportaufgabe für uns alle lautet, ob nicht weniger Feuerwerk völlig ausreichend wäre, um das neue Jahr zu begrüßen. Möge uns das neue Jahr die Kraft geben, das zu ändern, was wir ändern können! Dazu gehört dann auch etwas Gelassenheit, um das zu akzeptieren, was nicht änderbar ist, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Schnell ist es gegangen, der Winter hat inzwischen bei uns angeklopft, und Weihnachten steht vor der Tür. Es wird also Zeit, einige Ereignisse in unserer Feuerwehr dieser beiden letzten Monate des Jahres aufzuarbeiten. Über das „Víkend ve Svojkově 2025 / Jugendlager in Svojkov“, vom 17. bis 19. Oktober wurde hier schon ausführlich berichtet. Darüber hinaus gab es noch ein paar weitere Ereignisse, über die kurz zu berichten ist. 3. November und 21. November: Unsere FFW begleitete die Lampionumzüge des AWO-Kindergartens (Kita) und der Johanniter- Kita „Benjamin“. Damit war, wie bei allen Umzügen dieser Art in unserer Gemeinde, deren Sicherstellung verbunden, ohne die es einfach nicht geht. Manche Zeitgenossen meinen, dies sei eine Dienstleistung der Polizei, aber es sind immer unsere Kameraden, die durch Absperrungen und Fahrzeugbegleitung für einen gefahrlosen Ablauf solcher vergnüglichen Ereignisse sorgen. Eltern und Kinder sind dankbar dafür.

11. November: Auch der Auftakt zur diesjährigen Faschingssaison des GFC gehörte, wie in jedem Jahr, zu den durch die FFW abgesicherten Ereignissen.

15. November: Die Winterfestmachung von Depot, Geräten und Fahrzeugen ist im Ablauf jedes Dienstjahres eine der festen und notwendigen Arbeiten. Später als Mitte November sollte das nicht stattfinden, um unangenehme Überraschungen durch das Wetter zu vermeiden. Zum Glück war es an dem Tag trocken, und es wurde unter starker Beteiligung der Kameraden fleißig gearbeitet. Impressionen anbei.

Unser heutiger Bericht steht fast gänzlich im Zeichen der Jugendfeuerwehr und, dieses Mal, auch bei ihrer grenzüberschreitenden Ausbildung. Die Jugendfeuerwehr Großschönau-Waltersdorf wird gemeinsam von zwei Jugendwarten geleitet und betreut, Helene Häber (OFW Großschönau) und Felix Pavlik (OFW Waltersdorf). Beide sind schon seit einigen Jahren ein eingespieltes, erfolgreich agierendes Team, das im wahrsten Sinne ehrenamtlich und in seiner Freizeit maßgeblich dazu beiträgt, den Nachwuchs unserer Feuerwehr auszubilden. Wehrleiter Fabian Hälschke findet dazu die folgenden Worte: „Ein herzliches Dankeschön an unsere Jugendwartin Helene und Jugendwart Felix die sich um unsere Jugendfeuerwehr mit so viel Herzblut und Aufopferung in ihrer Freizeit kümmern und somit die Feuerwehr Frauen und Männer von morgen ausbilden.“

Man muss nur auf den Sonnenstand schauen und das Wetter erleben um zu wissen, der Herbst ist da und bis zum Weihnachtsfest ist es nicht mehr weit. Aber auch diese Zeit im Lauf des Jahres hat sehr schöne Seiten, und die Aussicht auf Feiertage und Feste ist erfreulich. Nur der Dienst bei der Feuerwehr, also besonders Übungen nach Plan, die immer nach Feierabend stattfinden, wird nun nicht mehr von freundlichem Abendsonnenschein begleitet. Es ist ganz einfach zunehmend dunkel. Das gilt natürlich auch für eventuelle Einsätze in den Abendstunden. Das Geschehen in den zurückliegenden Tagen lässt sich relativ kurz beschreiben, es ist eine Mischung aus Dienst und freiwilligem Ehrenamt. Am 13. und 14. September fand wieder das nun schon traditionsreiche „Oberlausitzer Dreieck“ statt, das, trotz „durchwachsenen“ Wetters nicht nur aus der Sicht der Veranstalter erfolgreich und gut gelaufen ist. Dazu folgendes Zitat (sinngemäß): Stimmung großartig, Dank an die Helfer, Lob für die Fahrer und ihre Disziplin. Es gab ein paar kleinere Unfälle mit beherrschbaren Folgen. Ein herzlicher Dank richtete sich besonders an die Feuerwehren und Rettungssanitäter, deren Engagement und schnelle Reaktionen für die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer gesorgt hatten.

Seite 1 von 9