| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
| 26.02.2024 Brandeinsatz in Gartensiedlung am HUtberg Großschönau Brand einer Gartenlaube |
| 24.02.2024 Brandeinsatz in Hörnitz Ernst Thälmannstraße Brand eines PKW an |
| 17.02.2024 Hilfeleistung in Hutberg Großschönau Gemeldete Hilfe Rufe aus |
Siehe da, es gibt ihn noch, den guten alten Winter. Es ist mäßig kalt, und vermutlich könnte es ein wenig mehr Schnee geben, wenigstens ab Walterdorf Kretscham. Das ruhige, sonnenlose Wetter hier bei uns ließe sich gut mit dem neuzeitlichen Begriff „Dunkelflaute“ beschreiben, was den Jüngern einer CO2-freien Energieversorgung, die es nicht einmal in Deutschland gibt, weniger gut gefallen wird. Aber immerhin sind wir mit Ländern benachbart, die CO2-armen „Atomstrom“ liefern können, oder, wie Polen, in absehbarer Zeit dazu in der Lage sein werden.
An sich verlief der Start ins neue Jahr nach Plan, also wie immer. Die üblichen Rituale zu Silvester wurden zelebriert, und der reichliche Gebrauch von Böllern und Silvesterfeuerwerk hat auch dieses Mal bestimmt eventuelle böse Geister gleich für das ganze Jahr vertrieben. Sollte das bei uns trotzdem nicht ausgereicht haben, könnten wir auch noch auf unsere Nachbarn in Varnsdorf verweisen. Die dortige Feuerwerkswalze reichte für das gesamte Grenzgebiet aus. Man könnte meinen, man befinde sich an der Ostfront. Dabei liegt Varnsdorf aber westlich von uns. Und der nur gedanklich verwendbare Begriff „Ostfront“ verbietet sich angesichts der Lage in der überfallenen Ukraine ohnehin von selbst. Für unsere Feuerwehr verlief die Silvesternacht leider nicht störungsfrei. Gegen 02.00 Uhr war für die Kameraden der Spaß vorbei. Eine glimmende Feuerwerks- Batterie schien einer Anwohnerin gefährlich genug zu sein, um die Feuerwehr zu alarmieren. Da fragt man sich doch, ob nicht ein Eimer Wasser für alle die bessere Lösung gewesen wäre. Ansonsten wurde mit den Feuerwerkskörpern offenbar weitgehend verantwortungsbewusst umgegangen. Dafür sind die Feuerwehrleute immer sehr dankbar. Und die Denksportaufgabe für uns alle lautet, ob nicht weniger Feuerwerk völlig ausreichend wäre, um das neue Jahr zu begrüßen. Möge uns das neue Jahr die Kraft geben, das zu ändern, was wir ändern können! Dazu gehört dann auch etwas Gelassenheit, um das zu akzeptieren, was nicht änderbar ist, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Schnell ist es gegangen, der Winter hat inzwischen bei uns angeklopft, und Weihnachten steht vor der Tür. Es wird also Zeit, einige Ereignisse in unserer Feuerwehr dieser beiden letzten Monate des Jahres aufzuarbeiten. Über das „Víkend ve Svojkově 2025 / Jugendlager in Svojkov“, vom 17. bis 19. Oktober wurde hier schon ausführlich berichtet. Darüber hinaus gab es noch ein paar weitere Ereignisse, über die kurz zu berichten ist. 3. November und 21. November: Unsere FFW begleitete die Lampionumzüge des AWO-Kindergartens (Kita) und der Johanniter- Kita „Benjamin“. Damit war, wie bei allen Umzügen dieser Art in unserer Gemeinde, deren Sicherstellung verbunden, ohne die es einfach nicht geht. Manche Zeitgenossen meinen, dies sei eine Dienstleistung der Polizei, aber es sind immer unsere Kameraden, die durch Absperrungen und Fahrzeugbegleitung für einen gefahrlosen Ablauf solcher vergnüglichen Ereignisse sorgen. Eltern und Kinder sind dankbar dafür.
11. November: Auch der Auftakt zur diesjährigen Faschingssaison des GFC gehörte, wie in jedem Jahr, zu den durch die FFW abgesicherten Ereignissen.
15. November: Die Winterfestmachung von Depot, Geräten und Fahrzeugen ist im Ablauf jedes Dienstjahres eine der festen und notwendigen Arbeiten. Später als Mitte November sollte das nicht stattfinden, um unangenehme Überraschungen durch das Wetter zu vermeiden. Zum Glück war es an dem Tag trocken, und es wurde unter starker Beteiligung der Kameraden fleißig gearbeitet. Impressionen anbei.
Unser heutiger Bericht steht fast gänzlich im Zeichen der Jugendfeuerwehr und, dieses Mal, auch bei ihrer grenzüberschreitenden Ausbildung. Die Jugendfeuerwehr Großschönau-Waltersdorf wird gemeinsam von zwei Jugendwarten geleitet und betreut, Helene Häber (OFW Großschönau) und Felix Pavlik (OFW Waltersdorf). Beide sind schon seit einigen Jahren ein eingespieltes, erfolgreich agierendes Team, das im wahrsten Sinne ehrenamtlich und in seiner Freizeit maßgeblich dazu beiträgt, den Nachwuchs unserer Feuerwehr auszubilden. Wehrleiter Fabian Hälschke findet dazu die folgenden Worte: „Ein herzliches Dankeschön an unsere Jugendwartin Helene und Jugendwart Felix die sich um unsere Jugendfeuerwehr mit so viel Herzblut und Aufopferung in ihrer Freizeit kümmern und somit die Feuerwehr Frauen und Männer von morgen ausbilden.“
Man muss nur auf den Sonnenstand schauen und das Wetter erleben um zu wissen, der Herbst ist da und bis zum Weihnachtsfest ist es nicht mehr weit. Aber auch diese Zeit im Lauf des Jahres hat sehr schöne Seiten, und die Aussicht auf Feiertage und Feste ist erfreulich. Nur der Dienst bei der Feuerwehr, also besonders Übungen nach Plan, die immer nach Feierabend stattfinden, wird nun nicht mehr von freundlichem Abendsonnenschein begleitet. Es ist ganz einfach zunehmend dunkel. Das gilt natürlich auch für eventuelle Einsätze in den Abendstunden. Das Geschehen in den zurückliegenden Tagen lässt sich relativ kurz beschreiben, es ist eine Mischung aus Dienst und freiwilligem Ehrenamt. Am 13. und 14. September fand wieder das nun schon traditionsreiche „Oberlausitzer Dreieck“ statt, das, trotz „durchwachsenen“ Wetters nicht nur aus der Sicht der Veranstalter erfolgreich und gut gelaufen ist. Dazu folgendes Zitat (sinngemäß): Stimmung großartig, Dank an die Helfer, Lob für die Fahrer und ihre Disziplin. Es gab ein paar kleinere Unfälle mit beherrschbaren Folgen. Ein herzlicher Dank richtete sich besonders an die Feuerwehren und Rettungssanitäter, deren Engagement und schnelle Reaktionen für die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer gesorgt hatten.
Eine Nachricht zur Technik soll heute am Anfang stehen. Das defekte HLF, wir erinnern uns an den Ausfall während des Grußschinner Schissn´s, ist wieder einsatzbereit. Es war, wie schon vermutet, doch die Hydraulikpumpe für das Automatikgetriebe. Nun ist alles wieder in Ordnung, und das Fahrzeug steht wieder für alle Einsatzzwecke bereit. Aus der jährlichen Statistik wissen wir um den hohen Anteil technischer Hilfsleistungen der Feuerwehr bei Unfällen im Straßenverkehr. Und aus der eigenen Erfahrung als Verkehrsteilnehmer haben wir alle eine Vorstellung davon, was dabei schiefgehen kann. Wir haben auch einigen Respekt vor einer Begegnung mit landwirtschaftlichen Maschinen, schon deshalb, weil sie auf der Straße mehr Platz benötigen, als wir mit unseren Fahrzeugen.
„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ Damit wird auf lakonische Art eine Tendenz beschrieben, dass Dinge im ungünstigsten Moment schiefgehen und Fehler tatsächlich eintreten. Dieser Aphorismus ist als Murphys Gesetz bekannt und hat etwas mit Fehlerquellen in komplexen Systemen und auch menschlichem Versagen zu tun.
Als besonders hübsch erscheinen in diesem Zusammenhang die Wetterprognosen in Zeiten des Klimawandels. Wettervorhersagen betreffen die Zukunft in einem sehr komplexen System, und es ist zu vermuten, dass auch die Mechanismen des Klimawandels nur sehr unvollkommen verstanden und erklärt werden. Also war im Frühjahr von einem bevorstehenden Höllensommer die Rede. Gemeint war offenbar, dass es schön warm oder auch heiß werden würde.
Ausbildung und Übung stehen für unsere Feuerwehrleute immer im Wechselverhältnis zu den verschiedenen Einsätzen. Dabei besteht natürlich ein großer Unterschied zwischen einer Löschübung an einem Gebäude mit ein wenig Imitation von Rauch und Flammen und einem tatsächlichen Brand. Und Einsätze im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen sind ohnehin eine besondere, manchmal sehr belastende Kategorie. Eher selten sind Rettungsübungen in und an Gewässern. Diese sind notwendig, denn es darf nicht vergessen werden, was hier in unserer Region am 7. August 2010 geschah, und als Jahrhunderthochwasser in die Geschichte einging. Eine Lehre aus diesem einschneidenden Ereignis war, dass die Ausstattung der Feuerwehren links und rechts von der Grenze mit Ausrüstungen zur Wasserrettung dringend verbessert werden musste.
Es ist genau dieses Spannungsverhältnis, in welchem sich der Dienst unserer Feuerwehrleute über das Jahr hinweg vollzieht. Zur Festigung der Gemeinschaft gibt es aber ein paar „Zutaten“, ohne die es einfach nicht geht. Sie sind mit den Stichworten Maibaumsetzen, Schwimmausbildung, gemeinsame Wanderung oder auch Herbstfest verbunden. In der kontinuierlich stattfindenden Ausbildung werden die theoretischen und technischen Fertigkeiten, also das „Handwerkzeug“ der Feuerwehrleute, geübt und vertieft. Blickt man beispielsweise auf die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres zurück, wird klar, dass es neben 13 Brandeinsätzen weitere 6 Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen und 19 Technische Hilfsleistungen gab. Im laufenden Jahr musste unsere Feuerwehr bereits zu zwei VKU ausrücken, bei denen die beteiligten Zweiradfahrer um ihr Leben kamen. Über den VKU eines Motorrades an der Windgasse wurde schon berichtet. Am 10. Mai wurde ein Radfahrer auf der Waltersdorfer Straße durch ein auf die falsche Straßenseite geratenes, entgegenkommendes Auto erfasst und tödlich verletzt.